Historie


Die Vereinsgründung:

Historie ab 1919

Historie ab 1919

Als nach dem Ende des 1. Weltkrieges die Vereinstätigkeit überall einen neuen Aufschwung nahm, um gemeinsame Interessen zu vertreten und auch die Geselligkeit besser pflegen zu können, wurde in unserer Heimatgemeinde der Wunsch nach einem derartigen Zusammenschluss laut. Anfang des Jahres 1919 fanden sich deshalb viele junge, ehrbare Männer zusammen, gemeinsam den Schützenverein aus der Taufe zu heben. 38 Männer bekannten sich zu dieser Interessengemeinschaft. Für den kleinen Ort mit seiner überaus landwirtschaftlichen Struktur war es eine stattliche Zahl und ein vielversprechender Anfang. Die Begeisterung war groß und mit unbändigem Eifer ging man ans Werk, dem jungen Verein die notwendigen Grundlagen zu geben. Innerhalb kurzer Zeit wurde eine Vereinsordnung geschaffen. Auch die Vereinsstatuten wurden errichtet. Sie trugen das Datum vom 6. Februar 1919 und wurden mit gleichem Tage als rechtskräftig erklärt. In geheimer Wahl wurde die Vorstandschaft gebildet. Die Pflichten des 1. Vorstandes wurden August Pötsch, die des 2. Albin Oberender übertragen. Als Schriftführer zeichnete sich Karl Friedrich verantwortlich und das Amt des Kassenverwalters wurde von Oswald Büchner übernommen. Der Schützenverein hatte damit seine erste Vorstandschaft. Am 20. März 1919 konnte die erste ordentliche Generalversammlung stattfinden. Hierbei wurden die Statuten, welche 17 Paragrafen beinhalteten, und die Geschäftsordnung mit 9 Paragrafen vorgelegt und ohne Einschränkungen anerkannt. Den Gründungsmitgliedern, August Pötsch, Karl Friedrich, Oswald Herdan, Wilhelm Oberender, Richard Carl, Max Engel, Arno Löhlein, Richard Brückner, August Wagner, Alfred Gerlicher, Edmund Knoch, Emil Siller, Ewald Dötschel, Eduard Carl, Julius Gundermann, Edmund Thauer, Karl Schillig, Max Kalb, Alwin Öster, Edwin Herdan, Erwin Carl, Max Wagner, Max Reißenweber, Willy Reißenweber, Albert Stegner, Oswald Kalb, Berthold Friedrich, Albin Oberender, Edwin Hofmann, Andreas Schwemmlein, Max Gerlicher, Ernst Fenzlein, Emil Carl, Emil Wagner, Oswald Büchner und Hermann Carl haben wir es zu verdanken, dass es unseren Schützenverein überhaupt gibt.

Die erste Schießanlage:

Es galt zunächst ein Gelände zu finden, auf den eine der Erfordernisse gerecht werdende Schießanlage erstellt werden könnte. Leider war auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten der Ankauf eines geeigneten Grundstücks nicht möglich. Schließlich konnte der Besitzer der Gaststätte „ zur Post“, Andreas Schwämmlein, dahingehend eine Vereinbarung treffen, die es erlaubte, in dessen Garten einen Schießstand zu errichten. So wurde eine unnötige Schuldenlast erspart und es ging mit guter Laune ans Werk.

NeubauSchützenhaus1952

Vom 1. Vorstand und Bautechniker August Pötsch wurde am 12. Juni 1919 das erste Baugesuch eingereicht. Die Beschreibung des Bauvorhabens lautete: Der Bau dient zur Abhaltung von Schießübungen mit Teschin, Kaliber 6mm. Geschossen wird auf einer Entfernung von 50m. Die Rückwand wird in Fachwerk ausgeführt, mit einem Bretterverschlag und einer 15cm starken Sand-Zwischenfüllung als Kugelfang versehen. Die Vorderwand soll aus Bruchstein hergestellt werden. Der Schützenstand soll als offene Hütte aus Rundholz errichtet und als Abdeckung Dachpappe verwendet werden. Bereits am 3. Juli 1919 wurde der Baugenehmigungsbescheid zugestellt. Die Weichen für die weitere Entwicklung waren damit gestellt. Nach elf Monaten konnte das erste Preisschießen auf den neuen Stand durchgeführt werden. Der Einladung folgten elf auswertige Schützen. Fair und diszipliniert kämpften alle Teilnehmer um die Palme des Sieges. Frohe Stunden gemütlichen Beisammenseins schlossen sich dem Wettstreit an.

Die Zeit von 1933–1950:

Leider geriet in den Jahren nach 1933 der so gern ausgeübte Schießsport immer mehr ins politische Fahrwasser. Ohne Einfluss der Vereinsleitung wurde das sportliche Schießen zum „Wehrsport“ umgewandelt. Als man versuchte, sich dieser Umstellung zu wiedersetzen, kam das Vereinsleben fast zum Erliegen. Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges hatte der Verein keine Möglichkeit mehr zu existieren. Fast alle Schützenbrüder wurden zu den Waffen gerufen. Viele kehrten nicht mehr zurück. Ein ehrendes Gedenken wird ihnen stets erhalten bleiben.

Der erneute Wiederbeginn:

In der Nachkriegszeit bestand vorerst keine Aussicht, den Schützenverein neu aufleben zu lassen, denn dem totalen Zusammenbruch folgte das Besatzungsrecht. Mit Androhung drastischer Strafen wurde der Zusammenschluss in Vereinen verboten. Im Jahr 1951 hob die Besatzungsmacht ihr Verbot auf, im April des gleichen Jahres gründete sich der Deutsche Schützenbund neu und getreu nach alter Tradition, die gemeinsamen Interessen zu Ordnen und mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Am 14. März 1952 trafen sich 25 Gleichgesinnte zur zweiten Gründungsversammlung im Gasthaus „zur Post“. Der Tradition folgend und getragen vom Geist der Kameradschaft und der Zusammengehörigkeit konnte an diesem Tage die neue Vorstandschaft gewählt werden. Als 1. Schützenmeister ging Albin Kalb aus der Wahl hervor. 2. Schützenmeister wurde Gerhard Reinsch, Heinz Förster als Schriftführer, Willi Oberender Kassier und Gero Friedrich als Munitions-Schießwart. Ihnen wurde das absolute Vertrauen ausgesprochen, mit dem Wunsche, den Verein wieder zu einem festen Bestandteil der Dorfgemeinschaft heranwachsen zu lassen. Doch es wurde ein harter Anfang. Ohne Alles stand man da, das Schießhaus diente immer noch zu Wohnzwecken und die Vereinskasse wies eine gähnende Leere auf. Um überhaupt Schießübungen durchführen zu können, stellte Schützenbruder Martin Carl seine Luftbüchse in uneigennütziger Weise dem Verein zur Verfügung. So konnte dann am 25. April 1952 ein kleines vereinsinternes Preisschießen veranstaltet werden. Mit viel Fleiß und Idealismus wurde versucht, die vorerst noch kleinen Ziele zu erreichen. Durch öffentliche Veranstaltungen sollte vorerst die finanzielle Situation verbessert werden. Die Freude war groß, als bereits vom Reinerlös der ersten Tanzveranstaltung der Ankauf eines vereinseigenen Gewehres ermöglicht wurde.

fest 1954

Es darf aber nicht unerwähnt bleiben, das uns die „Tell-Kameraden“ aus Weidhausen, mit denen schon seit den zwanziger Jahren eine freundschaftliche Verbindung bestand, stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Ein Preisschießen am 31. August 1952 im Saal des Vereinswirts vertiefte noch diese Freundschaft. Geschossen wurde auf zwei Scheiben, die mit Geld-Sachpreisen bestückt waren. Wenn auch die Preise fast ausschließlich von unseren Freunden aus Weidhausen entführt wurden, so war es trotzdem einer der schönsten Wettkämpfe in der Vereinsgeschichte. Für den Verein folgte daraufhin eine günstige Entwicklung. Die Mitgliederzahlen stiegen und stiegen. Doch auch die Aufgaben stiegen auch, wie im Jahre 1919 sah sich die Vorstandschaft vor kaum lösbare Probleme gestellt. Es mussten wieder einmal Grundlagen geschaffen werden, die es dem Verein ermöglichten, sich weiter zu entfalten.

Das erste Schützenhaus:

spatenstich Die unzureichenden Gegebenheiten waren für die Durchführung eines geordneten Schießbetriebes nicht mehr tragbar. Der Wunsch ein Schießhaus zu errichten ließ deshalb nicht lange auf sich warten. Die Anlage sollte nicht mehr auf fremden Grund und Boden gebaut werden, so begab man sich auf Erkundungen für den Erwerb eines geeigneten Grundstückes. Schließlich einigte man sich auf das in Gemeindebesitz befindliche „Furtgrundstück“. Nach einem entsprechenden Antrag war die Gemeinde bereit, das Grundstück zu einem Quadratmeterpreis von 30 Pfennig zu verkaufen. Die Mitglieder wurden unterrichtet und man beschloss ein Schützenhaus in der Größe von 4×6 Metern in Massivbau zu erstellen.

Voller Tatendrang wurde die Grundsteinlegung begonnen. Doch schon bald fiel in dieser Begeisterung der erste Wermutstropfen. Aufgrund einer polizeilichen Verfügung, unter Androhung einer empfindlichen Geldstrafe bei Zuwiderhandlung, musste der schon begonnene Bau wieder eingestellt werden. Da voller Ungeduld vor Erteilung der Baugenehmigung mit dem ersten Bauabschnitt begonnen worden war. Nach dieser Zwangspause ging es endlich los.“ Nun erst recht“ dachten sich die fleißigen Mitglieder, die insgesamt 2300 Arbeitsstunden erbrachten und so in kurzer Bauzeit das neue Schießhaus errichteten.

Am 30. August 1953 konnte bereits auf den neuen Schießständen ein Eröffnungsschießen für die Vereinsmitglieder durchgeführt und den ersten Schützenkönig seit der Neugründung ermittelt werden. G.OberenderDie Königswürde errang Günther Oberender.

alt5Ein wichtiger Schritt in der Vereinsgeschichte war auch der Beitritt zum Bayerischen Schützenbund, Gau Nord Coburg, im Jahre 1954.

1.Schützenfest Das erste große Schützenfest, verbunden mit der Weihe des Schießhauses, fand in der Zeit vom 22.-30. Mai 1954 statt. Viele auswärtige Schützenvereine nahmen daran teil und somit begann in unserer Gemeinde eine neue Ära des beliebten Schießsportes. Die Erfolgskurve stieg steil nach oben. Das erste Hauptschießen war ein voller Erfolg, so dass man vom Überschuss die so dringend gebrauchte Zirkelmaschine kaufen konnte und noch eine neue Königskette. Die dazu erforderlichen Silbermünzen stifteten die Mitglieder. Immer mehr auswärtige Schützen folgten unserer Einladung, die vorhandenen sechs Stände reichten bald nicht aus. Man beschloss am 12. August 1955 einen Anbau ans Schützenhaus und somit die Stände auf Zehn zu erweitern. Zum Hauptschießen 1956 konnte der Erweiterungsbau seinen Bestimmungen übergeben werden.

Die Fahnenweihe:

Fahnenweihe

Fahnenweihe

Am 21. September wurde der Beschluss gefasst, eine Vereinsfahne anzuschaffen. 36 Jungfrauen folgten unseren Ruf und halfen durch eine Geldspende mit, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Mit dem Fest der Fahnenweihe strebte der Verein im Jahre 1957 einen nächsten Höhepunkt entgegen.  Am 2. Juni 1957 begaben sich die „Lützow-Schützen“, begleitet von den Fahnenjungfrauen und einer Fahnenabordnung des Patenvereins „Tell-Kameraden“ Weidhausen, mit verhüllter Fahne zum Festgottesdienst. Unverständlicherweise verweigerte der damalige Ortsgeistliche die Weihe, obwohl vorher mit ihm alle Einzelheiten abgesprochen worden waren. Sein Verhalten wurde noch lange danach ein unerfreuliches Thema und machte die Runde bei der Ortsbevölkerung und den Nachbarvereinen. Trotz dieses herabwürdigenden Ereignisses ließen sich die Beteiligten das Konzept nicht verderben. Gegen 13 Uhr bewegte sich der schmucke Festzug zum Festplatz. Dort nahm nun Bezirksschützenmeister Müller mit ausdrucksvollen und nahegehenden Worten die Weihe vor. alt6

Vielen wird dieser Weiheakt in unvergessener Erinnerung bleiben.

alt1Für die „Lützow-Schützen“ bedeutete dies, noch enger zusammenzurücken, die Tradition zu wahren und echten Schützengeist zu pflegen.

Der Fahnenspruch „Die alte Schützentreue, sie blühe stets aufs Neue“, hat damit mehr denn je seine Berechtigung gefunden.

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Stolz wird sie von diesem Tage an unseren Reihen vorangetragen.

anno1957

50 jähriges Jubiläum:

In den nun folgenden Jahren galt es, die Vereinsinteressen weiter zu festigen und den guten Ruf der Großgarnstadter Schützen im Gau Nord zu erhalten. Unter der bewährten Führung von Schützenmeister Albin Kalb und den Vorstandsmitgliedern Gerhard Reinsch, Willi Oberender, Heinz Förster und Gero Friedrich blieb der Erfolg auch nicht versagt. Das geht allein aus der Tatsache hervor, daß sich an den Hauptschießen bis zu 290 Schützen beteiligten. Aber auch bei den Gaumeisterschaften und Rundenwettkämpfen konnten sehr schöne Erfolge erzielt werden. Ihnen muß deshalb für ihr erfolgreiches Wirken der uneingeschränkte Dank ausgesprochen werden. Besonders zu danken ist Albin Kalb. Ununterbrochen von 1952 bis 1968 lag die Leitung unserer Gesellschaft in seinen Händen. Er war es, der den Schützenverein neu ins Leben gerufen hat und in unermüdlicher Aufbauarbeit diesen zu neuer Blüte brachte. Aus beruflichen Gründen musste er sein Amt niederlegen. An seine Stelle wurde Werner Finsel einstimmig gewählt. Sofort nach seiner Amtsübernahme wartete bereits sehr viel Arbeit auf ihn, da im Jahre 1969 das 50jährige Bestehen des Vereins im würdigen Rahmen begangen werden sollte.

Vom Elan des neuen Vorstandes wurden alle Schützen mitgerissen. Die umfangreichen Vorbereitungen konnten dank der Unterstützung durch die Mitglieder rechtzeitig abgeschlossen werden. Bei herrlichem Sonnenschein bewegte sich der Festzug, begleitet durch mehrere Musikkapellen, durch die geschmückten Straßen Großgarnstadts zum Festplatz Kohleswiese. An dem Festzug, der angeführt wurde durch den Schirmherrn, Herrn Landrat Dr. Klaus Groebe, Herrn Bürgermeister Albert Gruber und den Gemeinderäten sowie dem Patenverein „Tellkameraden“ Weidhausen, nahmen 17 befreundete Gesellschaften und die Großgarnstadter Ortsvereine teil.

Schnell füllte sich das große Festzelt. Das Nachmittags- und Abendkonzert wurde von den Besuchern mit viel Beifall bedacht. Ein besonderer Höhepunkt war am Sonntag gegen 23.00 Uhr die Verlosung des Hauptgewinns, einer Vier-Tage-Reise mit Vollpension nach Gais in Südtirol.

Drei glanzvolle Festtage verlebte die Gemeinde Großgarnstadt mit dem 50jährigen Jubiläum der Lützow-Schützen. So mancher Besucher erinnert sich heute noch gern dieser Tage, die in einträchtiger Harmonie verliefen. Es war eine Werbung für das Schützenwesen schlechthin. Besonders erfreulich zu berichten ist, daß die aktive vereinsinterne Arbeit die ersten Früchte trug. So konnte im Jubiläumsjahr 1969 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Schülermannschaft aufgestellt werden.

Die Erfolge der vergangenen Schützenfeste, wobei das 50jährige Vereinsjubiläum besonders hervorzuheben ist, verhalfen dem Verein noch zu stärkerer Aktivität. Vor allem aber auch den achtbaren Erfolgen unserer Jungschützen ist es zuzuschreiben, daß sich die Idee immer mehr durchsetzte, die nicht winterfesten Schießstände in eine Anlage umzugestalten, die dem Sportschützen ein ganzjähriges, intensives Training ermöglicht und dadurch das Leistungsniveau aller Aktiven zu steigern.

Unser 2. Schützenhaus:

Allerdings verging noch geraume Zeit, bis man von der Notwendigkeit dieser Baumaßnahmen überzeugt war und mit der Planung begonnen werden konnte. Schließlich sollte dies innerhalb von 50 Jahren der fünfte Schießhausbau werden. Man wollte auch keine Kosten scheuen und so zweckmäßig bauen, damit diese Stätte auch in weiterer Zukunft noch den Anforderungen schießsportlicher Wettbewerbe gewachsen sei. In der Generalversammlung am 1. Februar 1970 wurde von den Mitgliedern beschlossen, das alte Schießhaus abzureißen und an gleicher Stelle den Neubau in einer Größe von 14 x 15 Metern zu erstellen. Mit der Bauleitung wurde Schützenbruder Heinz Schleifenheimer beauftragt. Der notwendig gewordene Grundstückszukauf konnte bei den Anliegern Georg Vießmann und Berthold Herdan getätigt werden.

Dank der Einsatzfreudigkeit und Opferbereitschaft aller Mitglieder nahm von nun an alles einen reibungslosen Verlauf. Vom Bauantrag bis zum Richtfest vergingen kaum vier Monate. Es sei deshalb an dieser Stelle allen für ihren Einsatz Dank gesagt. Besonders zu danken ist aber unserem 1. Vorsitzendem Werner Finsel, der als Initiator, stets in selbstloser Weise allen ein gutes Vorbild war. Aber auch all‘ den bauhandwerklichen Nichtmitgliedern, die unentgeltlich zum Gelingen beigetragen haben, gebührt für ihre tatkräftige Mithilfe ein uneingeschränktes „Dankeschön“. Nur dadurch konnte das gesteckte Ziel, die Schießstände bis zum Schützenfest, welches vorn 25. August bis 5. September 1971 stattfand, fertigzustellen. Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, daß drei Wochen vor Beginn der Wettkämpfe ein schwerer Sturm beträchtlichen Schaden am Dach verursachte und das hereinbrechende Regenwasser den Kassenraum verwüstete. Am darauffolgenden Sonntagmorgen zeigte sich dann, was durch echte Kameradschaft und Zusammengehörigkeit alles zu erreichen ist. Ohne Mittagspause wurde bis zum späten Nachmittag hart gearbeitet, um die Spuren des Unwetters zu beseitigen.

Alle weiteren Bauabschnitte konnten termingerecht fertiggestellt werden. Trotz aller Einsatzfreudigkeit – es wurden ca. 4000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet – hätte das Bauvorhaben wohl kaum zu Ende gebracht werden können, wenn nicht der Bayerische Sportschützenbund, das Kreissportamt Coburg und die Gemeinde Großgarnstadt entsprechende Gelder zur Mitfinanzierung bereitgestellt hätten. Hierfür und nicht zuletzt den zahlreichen Gönnern, die uns durch finanzielle und materielle Spenden während der gesamten Bauzeit geholfen haben, gilt unser besonderer Dank. Die offizielle Übergabe dieser vorbildlichen Schießsportanlage konnte schließlich am 7. Juli 1973 erfolgen.

Schießhauserweiterung:

Um den sich veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen (dem Verein stand kein Saal mehr zur Verfügung), regte 1. Vorsitzender Werner Finsel in der Versammlung am 7. Mai 1976 an, das Schießhaus um einen 100m² großen Gesellschaftsraum zu erweitern, um künftig alle Veranstaltungen in eigenen Räumen durchführen zu können. Diesem Vorschlag wurde nach reger Diskussion zugestimmt und Heinz Schleifenheimer mit der Bauleitung beauftragt.

Es hieß nun wieder einmal, alle Kräfte zu mobilisieren, um das Bauvorhaben kostengünstig erstellen zu können. Infolge der Änderungen von Bauweise und  Ausstattung, insbesondere der dadurch erweiterten Auflagen, konnte der Kostenanschlag nicht eingehalten werden. Die sich ergebende Finanzierungslücke wurde jedoch durch Spenden und einen Zuschuss unserer Gemeinde Ebersdorf geschlossen. Herrn Bürgermeister Günter Seiler und Gemeinderat sei deshalb an dieser Stelle nochmals herzlichst gedankt. Bereits zum Hauptschießen 1977 konnte der Bau fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben werden.

Den Festabend eröffnete der Gesangverein „Abendgesellschaft“ Großgarnstadt unter der Leitung von Pfarrer Helmut Häffner, der auch noch die Weihe des Anbaues vornahm. Weitere Chorvorträge rundeten den Weiheakt ab. Stolz vernahm man die vielen anerkennenden Worte über den gelungenen Erweiterungsbau. Zugleich hoffte man jedoch, daß mit dem vollendeten Bauvorhaben die Voraussetzungen für die weitere positive Entwicklung des Vereins geschaffen worden sind und von weiteren Baumaßnahmen abgesehen werden kann.

Durch den errichteten Anbau wurde nicht nur eine hervorragende Schießsportanlage geschaffen, sondern darüber hinaus eine Stätte der Begegnung, in der alle Veranstaltungen von gutem, kameradschaftlichem und friedlichem Wettstreit getragen sein mögen.

75 jähriges Jubiläum:

Auf Initiative von Dietmar Brückner wird das Programm zu unserem Nikolausschießen 1988 um eine Er+Sie-Scheibe erweitert. Die Wertung erfolgt als Summe der gemeinsam geschossenen Serie. Damit sind die Partner unserer Aktiven mit in das Vereinsgeschehen eingebunden, und unser Frauenanteil verbessert worden.

Der bisherige 1. Vorsitzende Werner Finsel schied im Jahre 1989 aus gesundheitlichen Gründen aus seinem Amt aus. Während der Zeit seines Vorsitzes von 1968 bis 1989 war er maßgeblich an der Entwicklung des Vereins beteiligt. Er war stets der antreibende Motor bei allen in diesen Jahren durchgeführten Baumaßnahmen. Für seine Tätigkeit gilt nochmals ein uneingeschränktes „Dankeschön“.

Am 27. Januar 1989 wurde Dietmar Brückner zum 1. Vorsitzenden gewählt. Es gilt nun für ihn, das Geschaffene nicht nur zu erhalten, sondern immer mit neuem Leben zu erfüllen.

Mit der Einführung des Jedermann-Schießens geht er diese Aufgabe beherzt an. Ein höherer Bekanntheitsgrad von uns Lützow-Schützen und dem Schießsport im Allgemeinen ist die Zielsetzung. Der Start wird ein voller Erfolg. Die Siegerehrung findet an unserem Schützenfest statt und sichert uns den Zuspruch der Bevölkerung am Schützenfest. Seit dieser Zeit ist es ein fester Teil in unserem Vereinsgeschehen.

Am 04.09.1992 erfolgt der Beschluss das 75-jährige mit Festzelt und Festzug zu feiern. Ein Festausschuss wird gegründet. Er besteht aus der amtierenden Vorstandschaft plus Vergnügungsausschuss, und wird durch folgende Mitglieder Gero Friedrich (Festzug), Klaus Gruber Heinz Hofmann, Manfred Resch und Günter Wittmann ergänzt. Die Organisation des Festausschusses übernehmen Volker Derks + Frank Kaiser.

1994 ist durch die Vorbereitungen auf das 75-jährige Jubiläum geprägt. Es ist aber auch das erste mal, dass ein Kinderfasching im Schützenhaus stattfindet. Er kommt durch eine Anfrage vom SV-Großgarnstadt zur gemeinsamen Durchführung zustande. Diese Zusammenarbeit ist ein Beleg für eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Seit dem ist der Kinderfasching im Schützenhaus eine feste Größe im Dorfleben. In letzter Zeit veranstalten wir diesen alleine. Eine weitere Veränderung im Veranstaltungskalender ist, das wir keinen „Tanz in den Mai“ durchführen. Wir konzentrieren uns auf die Jubiläums-veranstaltungen. Der „Tanz in den Mai“ wird es nicht wieder in den Jahresablauf schaffen.

Spätestens beim Zeltaufbau für die Jubiläumsfeierlichkeiten merkten wir, dass wir uns großes vorgenommen haben. Durch die uneingeschränkte Bereitschaft unserer Mitglieder sich zu engagieren wurde ein reibungsloser Ablauf ermöglicht und wir konnten ein Fest feiern wie es unsere Vereinsgeschichte noch nicht gesehen hat. Der Festzug mit 26 Gruppen ist besonders hervorzuheben. Bei diesem bewährte sich die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Gemeinde. Diese sicherten wie jedes Jahr auch diesen großen Festzug mit Ihren Fahrzeugen ab. Alle anderen Ortsvereine sind neben den vielen Schützenvereinen im Festzug ebenfalls vertreten. Wir haben auch aus allen Vereinen Unterstützung und Helfer erhalten. Ihnen gilt unser besonderer Dank, weil mit Ihnen zusammen erst die Geschichten entstanden sind über die jetzt noch gesprochen wird. Damit wurde der Zusammenhalt im Ort belegt. Mit Walter Eller wird einer unserer „alt gedienten“ Schützenbrüder König im Jubiläumsjahr 1994.

Aus sportlicher Sicht sticht Frank Liewald mit einer guten Platzierung bei der Bezirksmeisterschaft in der Jugendklasse heraus. Er ist damit der Beleg, dass nicht nur gefeiert wird sondern auch der sportliche Wettkampf seinen Platz hat. Durch das hohe Engagement von Johannes Karsch seine Kenntnisse, seinen selbstlosen Einsatz und durch seine Fähigkeit, die jugendlichen Mitglieder immer neu zu motivieren, hat Johannes Karsch es verstanden, eine erfolgreiche Schüler- und Jugendmannschaft aufzubauen. Nicht nur die Jugend ist gut unterwegs, die erste Mannschaft steigt bei den Rundenwettkämpfen in die Gauklasse auf.

von 1989 bis Heute:

Am 30.01.1998 berichtet Johannes Karsch das letzte mal von den sportlichen Ereignissen und den erzielten Ergebnissen. Er hat einer komplette Generation von Schützen das Schießen beigebracht und damit unseren Verein maßgeblich geprägt. Seine vorgelebte Disziplin ist allen ein Ansporn. Seine Aufgaben übernimmt eine Dreierspitze aus  Achim Becker, Jürgen Gerlicher und Helmut Maier. Aus dieser Gruppe ist Jürgen Gerlicher bis heute als Schützenmeister aktiv.

1998 wird Volker Derks mit einem hervorragenden Schuss (9,7 Teiler) Bezirksschützenkönig. Das ist der Anstoß dazu einen Busausflug zum Oktoberfest zu machen um Ihn im Schützenzug gebührend zu bejubeln. Am Landesschießen auf dem Oktoberfest wurde zahlreich teilgenommen.

Im selben Jahr (18.09.1998) wird der Bauplan für die Erweiterung um Schankraum und neue Sanitärräume beschlossen. Bei der Gemeinde wird der benötigte Grunderwerb angefragt. Anfang 1999 liegt die Genehmigung vor und die Arbeiten werden sobald es die Witterung zulässt gestartet. Als Koordinatoren sind Gero Friedrich und Volker Derks engagiert bei der Sache. Diese umfangreichen Verbesserungen konnten nur durchgeführt werden weil alle Mitglieder mithelfen. Die einen durch Ihre besonderen Fähigkeiten und die praktische Arbeit. Es wurden 2323 Stunden an Eigenleistung registriert. Dazu kommen noch 191 Maschinenstunden für Geräte und Fahrzeuge die unentgeltlich bereit gestellt wurden. Andere helfen dem Verein durch die Bereitstellung zinsloser Darlehen an den Verein, um eine Zwischenfinanzierung zu ermöglichen. Viele leisteten beides. Durch diesen Einsatz konnten die Baumaßnahmen ohne Bankdarlehen umgesetzt werden. Die jetzt eingebaute Zentralheizung sorgt für ein Ende der Diskussionen um die Öleinzelöfen. Abschluss der Bauarbeiten ist Ende 2000. Dadurch sind wir für unser Schützenfest, den Schießbetrieb und andere Veranstaltungen sehr gut ausgestattet. Von nun an entwickelt sich unser Schützenhaus auch zum Ort vieler privater Feste unserer Mitglieder, und darüber hinaus.

Besonders die Termine im Winterhalbjahr zeigen auf, dass wir noch nicht fertig sind. Die Außenwand Richtung Osten auf den Hang zu ist nicht ausreichend isoliert. Mit einem weiteren Bauprojekt mit Start in 2005 wird unter anderem auch(dies streichen) dieser Punkt beherzt angegangen. Ziel der Planungen sind als weitere Funktionsräume eine Damenumkleide, eine Waffenkammer und zusätzliche Trainingsmöglichkeiten auf 3 weiteren Schießbahnen. Darüber hinaus soll unser Schützenhaus umlaufend freigelegt werden, dazu muss mit mehreren Anrainern über Flächentausch verhandelt werden. Als diese abgeschlossen sind wird mit den Erdarbeiten hinter dem Haus begonnen. Auch diese Erweiterung wird durch den Zusammenhalt getragen, und ist wiederum nur durch geleistete 2312 Arbeitsstunden und 318 Maschinenstunden möglich.

Diese Anstrengungen werden auch durch ein reges Interesse unserer Mitglieder, der Ortsbevölkerung und darüber hinaus, unser Schützenhaus für private Feiern zu nutzen belohnt. Auch Schützenkameraden die zu unserem Hauptschießen kommen loben unser Schützenhaus. Wir sehen darin den Ansporn es in Schuss zu halten.

Nach einer erfolgreichen Saison steigt die erste Mannschaft 2010 das erste mal in die Gauliga auf. In dieser Klasse stehen uns starke Teams gegenüber. Der Klassenerhalt gelingt nicht und wir steigen nach einer Saison wieder in die Gauklasse ab.

In 2012 wird ein eher virtuelles Projekt von Dietmar Brückner gestartet. Unsere Satzung muss den gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. In intensiv geführten Sitzungen werden die unterschiedlichen Vorlagen, die von den Verbänden bereitgestellt werden, besprochen und an uns angepasst. Damit schaffen wir es in der neuen Satzung den Vorgaben zu entsprechen und unsere Traditionen trotzdem zu behalten.

In der aktuellen Rundenwettkampf-Saison 2018/2019 sind wir mit der ersten Mannschaft nach Aufstieg wieder in der Gau-Liga am Start. Ob uns dieses mal der Klassenerhalt gelingt ist noch offen. Hervor zu heben ist die Kontinuität der ersten Mannschaft, sie startet seit 2005 in der gleichen Besetzung.

Allerdings zeigen die Rundenwettkämpfe, das der demographische Wandel auch am Schützenverein nicht spurlos vorbei geht. Inzwischen starten zwei Mannschaften die aufgrund Ihrer  erfolgreich in der Altersklasse aufgelegt schießen dürfen, dafür keine Schüler oder Jugendmannschaft mehr. Trotzdem können wir stolz darauf sein, insgesamt vier Mannschaften im Rennen zu haben.

Diese Chronik zeigt, dass wir als Verein immer in der Lage waren uns den gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen und diese auch mitzugestalten.

Für die Zukunft gilt es, diese Eigenschaft weiter zu entwickeln.

Quellen: Die Chronik von Heinz Hofmann, Hartmut Treiber und die Protokolle der Schriftführer

Die Schützenkönige und Ritter

Schützenkönig – 1.Ritter – 2.Ritter:

Königsscheiben31953 Günther Oberender, 1954 Gerhard Reinsch, Bruno Lissner, Werner Wagner 1955 Edwin Reinhold, Heinz Hofmann, Helmut Paternoga 1956 Gero Friedrich, Ewald Angermüller, Erwin Reinhold 1957 Ewald Angermüller, Gero Friedrich, Walter Hofmann 1958 Horst Schlegel, Heinz Förster, Walter Eller 1959 Werner Finsel, Günter Thauer, Gero Friedrich

1960 Günther Thauer, Otto Meier, Manfred Radecker 1961 Alwin Kalb, Erhard Wenzer, Ewald Angermüller 1962 Klaus Pötsch, Gero Friedrich, Alwin Kalb 1963 Oskar Eller ,Werner Finsel, Walter Gruber 1964 Johannes Karsch, Alwin Kalb, Helmut Resch 1965 Günter Paternoga, Oskar Eller, Erich Hümmer 1966 Gerhard Reinsch, Johannes Karsch, Bruno Lissner 1967 Horst Siller, Erich Hümmer, Ulrich Jacob 1968 Walter Carl, Horst Siller, Ulrich Jacob 1969 Horst Siller, Erich Hümmer, Ulrich Jacob

1970 Gauschützenkönig: Werner Finsel 1970 Walter Eller, Horst Siller, Helmut Resch 1971 Heinz Hofmann, Gero Friedrich, Ewald Angermüller 1972 Peter Moritz, Horst Wittmann, Walter Carl 1973 Ulrich Jacob, Volker Derks, Horst Wittmann 1974 Werner Finsel, Günther Oberender, Günter Paternoga 1975 Helmut Resch, Ulrich Jacob, Werner Finsel 1976 Günther Herdan, Werner Finsel, Helmut Resch 1977 Gero Friedrich, Oskar Eller, Willi Greulich 1978 Gerhard Reinsch, Udo Enge,l Horst Wittmann 1979 Horst Eichhorn, Werner Finsel, Gerhard Reinsch

1980 Manfred Resch, Klaus Wittmann, Helmut Resch 1981 Günther Wittmann, Helmut Resch, Ewald Angermüller 1982 Dietmar Brückner, Achim Hassel, Günther Wittmann 1983 Hans Truckenbrodt, Dietmar Brückner, Günther Herdan 1984 Bernd Wittmann, Gero Friedrich, Volker Derks 1985 Günther Wittmann, Helmut Resch, Klaus Gruber 1986 Ewald Karsch, Achim Hassel, Dietmar Brückner 1987 Frank Reinsch, Günther Wittmann, Hans Truckenbrodt 1988 Werner Finsel, Volker Derks, Josef Ziegler 1989 Horst Siller, Ewald Karsch, Bernd Wittmann

1990 Jürgen Kolb, Raimund Carl, Gero Friedrich 1991 Frank Kaiser, Frank Reinsch, Volker Derks 1992 Walter Hofmann, Udo Engel, Barbara Gerlicher 1993 Helmut Resch, Oliver Karsch, Ulrich Jacob 1994 Walter Eller – Manfred Resch – Hubert Gerlicher 1995 Hartmut Treiber –  Frank Kaiser – Ewald Karsch 1996  Jürgen Gerlicher – Klaus Gruber – Dietmar Brückner 1997 Horst Pientka – Gero Friedrich – Günther Wittmann 1998  Horst Siller – Frank Kaiser – Heinz Hofmann 1998 Bezirks-Schützenkönig: Volker Derks 1999 Oskar Eller, Hartmut Treiber, Gero Friedrich

2000 ChrKönigsscheiben 1953-2010istian Derks, Horst Siller, Dietmar Brückner 2001 Heinz Hofmann, Dietmar Brückner, Horst Siller 2002 Rolf Schleifenheimer, Jürgen Gerlicher, Horst Siller 2003 Helmut Maier, Horst Siller, Dietmar Brückner 2004 Günther Herdan, Volker Derks, Gero Friedrich 2005 Dietmar Brückner, Christian Derks, Norbert Friedrich 2006 Steffen Bräcklein, Christian Derks, Volker Derks 2007 Hartmut Treiber, Regina Schillig, Stefan Maier 2008 Peter Dietel, Horst Pientka, Stefan Maier 2009 Stefan Maier, Lena Gruber, Anne Brückner

2010 Helmut Maier, Hartmut Treiber, Dietmar Brückner 2011 Thomas Hofmann, Doreen Kaiser, Andreas Gerlicher 2012 Barbara Schweigardt, Jürgen Gerlicher, Dietmar Brückner 2013 Steffen Bräcklein, Frank Kaiser, Dietmar Brückner 2014 Volker Derks, Barbara Schweigardt, Stefan Maier 2015 Jürgen Gerlicher, Volker Derks, Steffen Bräcklein 2016 Stefan Maier, Hans-Jürgen Schmitt, Peter Dietel, 2017 Manfred Resch, Vanessa Kaiser, Stefan Maier, 2018 Vanessa Kaiser, Stefan Maier, Klaus Gruber, 2019 Klaus Gruber, Manfred Resch, Frank Liewald


Zum 4x Schützenkönig

Zum 3x Schützenkönig

Unsere Jungschützenkönige

Jungschützenkönig 1. Ritter 2.Ritter

Jungkönige 1-4 1970 Volker Derks Winfried Kalb Manfred Resch 1971 Hans Günter Meier Wolfgang Weiß Ulrich Wittmann 1972 Manfred Resch Volker Derks Frank Reinsch 1973 Norbert Friedrich Helmut Maier Frank Reinsch 1974 Klaus Gruber Norbert Friedrich Martin Hofmann 1975 Frank Reinsch Norbert Friedrich Dietmar Brückner 1976 Martin Hofmann Frank Reinsch Bernd Friedrich 1977 Ewald Karsch Norbert Friedrich Thomas Hofmann 1978 Heinz Vitale Ewald Karsch Klaus Wittmann 1979 Bernd Wittmann Frank Wagner Heinz Vitale

1980 Rolf Schleifenheimer Thomas Hofmann Jürgen Kolb 1981 Hartmut Treiber Bernd Friedrich Bernd Volk 1982 Jürgen Kolb Marco Benzel Anja Schleifenheimer 1983 Anja Schleifenheimer Bernd Volk Hartmut Treiber 1984 Oliver Karsch Bernd Liewald Raimund Carl 1985 Peter Dietel Oliver Weber Timo Weber 1986 Raimund Carl Oliver Karsch Oliver Weber 1987 Steve Kappel Peter Dietel Frank Liewald 1988 Bernd Liewald Raimund Carl Peter Dietel 1989 Andreas Gerlicher Oliver Weber Raimund Carl

1990 Timo Weber Steve Kappel Frank Liewald 1991 Jürgen Gerlicher Timo Weber Steve Kappel 1992 Steve Kappel Stephanie Gerlicher Frank Liewald 1993 Frank Liewald Kerstin Bauer Stephanie Gerlicher 1994 1995 1996 1997 1998 1999 Christian Schweigardt, Stefan Maier, Alexander Herdan

2000 Nadine Schweigardt, Anne Brückner, Dominik Backert 2001 Dominik Faber, Nadine Schweigardt, Dominik Friedrich 2002 Dominik Friedrich, Mirko Hofmann, Stefan MaierJungkönigsscheiben 2003 Mirko Hofmann, Anne Brückner, Stefan Maier 2004 Stefan Maier, Steffen Bräcklein, Mirco Hofmann 2005 Eva Brückner, Stefan Maier, Steffen Bräcklein 2006 Vanessa Kaiser, Anne Brückner, Doreen Kaiser 2007 Lena Gruber, Eva Brückner, Mirco Hofmann 2008 Doreen Kaiser, Eva Brückner, Vanessa Kaiser 2009 Robin Lehmann, Doreen Kaiser, Philipp Lauer

2010 Patrick Lauer, Pascal Lauer, Robin Lehmann 2011 Marcel Rudolph, Eva Brückner, Rene Wünschmann 2012 Eva Brückner, Marcel Rudolph, Anna-Lena Gerlicher 2013 Florenz Stegner, Rene Wünschmann, Anna-Lena Gerlicher 2014 Anna-Lena Gerlicher, Rene Wünschmann, Pascal Lauer 2015 Saskia Lindner, Florenz Stegner, Anna-Lena Gerlicher 2016 Steffi Wünschmann, Saskia Lindner, Rene Wünschmann, 2017 Rene Wünschmann, Pascal Lindner, Maria Dietel, 2018 Maria Dietel, Lea Hopf, 2019 Xenia Kilian, Maria Dietel, Lea Hopf